Seite 1  Vorwort Seite 8  Stedten bis Schraplau Seite 14.2 Anschluss VEAB Querfurt  
  Seite 2 Im Bahnbetriebswerk Röblingen am See Seite 9  Anschluss Kalkwerk Schraplau Seite 15  Querfurt bis Vitzenburg/Unstrut  
  Seite 3   Im Bahnhof Röblingen am See Seite 10  Schraplau bis Esperstedt Seite 15.1 Anschluss Kalkwerk Querfurt  
  Seite 4 Im Güterbahnhof Röblingen am See Seite 11 Esperstedt bis Esperstedt Süd Seite 15.2  Anschluss Flugplatz Allstedt  
  Seite 5  Bahnhof Röblingen/See bis Posten 17b Seite 12  Esperstedt Süd bis Obhausen Seite 15.3 Anschluss Zuckerfabrik Vitzenburg  
  Seite 6 Röblingen/See Po 17b bis Abzw Stw B1 Seite 13  Obhausen bis Querfurt Seite 16 Vitzenburg/Unstrut bis Querfurt  
  Seite 7 Abzweig Stw B1 bis  Stedten Seite 14  Im Bahnhof Querfurt Seite 17 Querfurt bis Röblingen am See  
  Seite 7.1  Anschluss Brikettfabrik Stedten Seite 14.1 Lokeinsatzstelle Querfurt Seite 18 Merseburg bis Querfurt und zurück  
     
  Röblingen a See Posten 17b bis Abzweig Stellwerk B1  
     
 

Alles noch beim Alten am 29.01.83. 112 549 auf dem Gleis, Trabbi auf der Straße, Posten 17b und die klappernden Schrankenbäume. Kein Gedanke seinerzeit, dass sich daran jemals was ändern würde.

 
     
 

Ich denke, es war 52 8119, die hier den Bahnübergang Schraplauer Straße befährt. Ganz sicher bin ich allerdings nicht. Und ich denke, es war im Februar 1981. Ganz sicher bin ich allerdings nicht.

 
     
 

Das nächste Foto von einer nicht erkennbaren 52er ist am 09.08.80 gleich hinter dem Bahnübergang im Zuge der Schraplauer Strasse aufgenommen worden. Was mich dahin trieb, weiß ich heute nicht mehr, denn es ist ja nicht so die Mega-Fotostelle. Aus heutiger Sicht hatte es aber doch Sinn, denn das ist fast genau die Stelle bei km 0,4, an der die ehemalige Anschlussbahn zur Kaligewerkschaft Oberröblingen abzweigte. In einem Plan aus dem  Jahre 1911 kann

 
     
   
     
 

man den Anbindepunkt sehen. Und noch etwas - mir bis vor kurzem Unbekanntes - fällt dem Insider auf dem Plan auf. Offenbar ein eigenes Gleis für das Kalkwerk in Schraplau. Der Plan ist hier: KLICK.

 
 

Wenn es dann hinter diesem Bahnübergang richtig los ging, hätte man meinen können, es gelte eine lange Steigung zu bezwingen. Es ging aber zunächst mal leicht bergab. Im mir dankenswerter Weise von Herrn Dieter Dalicho zur Verfügung gestellten Foto rollt 52 1635 am 04.08.69 denn auch ohne große Anstrengung bergab. Hier ist interessant, dass andere Fotografen lange vor mir auch diese Fotostelle wählten.

 
     
  52 8077 im August 1980.  
     
 

111 025 war nur selten mit einem Personenzug unterwegs. Im Juni 1990 kam sie vorbei.

 
     
 

Man sieht in Röblingen heute nur noch die 298, die die Zuführungen zum Kalkwerk Schraplau übernimmt. Hier kommt 298 054 am 12.02.06 vorbei. Eine Megafotostelle war das nie, aber jetzt muss man hier wirklich nicht mehr hingehen. Das Foto ist zu dokumentarischen Zwecken hier aufgenommen worden, man nennt das in "Fuzzi" - Kreisen Sichtungsbild.

 
     
 

Der typische Zug nach Vitzenburg/U. Der erste Zugteil läuft bis Vitzenburg durch, der zweite Zugteil nach dem Güterzuggepäckwagen bleibt in Querfurt. Aufnahme vom 28.12.79. 52 8063 vom Bw Röblingen ist die Zuglok.

 
       
 

Wir kommen hier zum Abzweig zwischen Röblingen und Stedten, der den Übergang von der Strecke Querfurt - Röblingen zur Strecke Röblingen - Halle/S. direkt möglich machte. Man nutzte dabei einen Teil der Anschlussbahn des Braunkohlenwerkes Röblingen mit. An dieser Stelle stand das Stellwerk B1. Die Abkürzung B stand für Befehlsstelle.

 
         
         
 

 von der Strecke SDas ist der Abzweig vor Stellwerk B 1, von Herrn Rudi Rindelhardt von eben diesem Stellwerk aus aufgenommen. Von links kommt die Strecke von Röblingen a See. Von rechts der Anschluss vom Tagebau Etzdorf bzw. von der Brikettfabrik Stedten. Die Gleisverbindung

 

- über die Weidabrücke führend - diente dem Übergang zwischen der Querfurter Strecke und der Hauptstrecke nach Halle/S ohne in Röblingen Kopf machen zu müssen. Man nutzte dabei die Anschlussbahn bis zum Abzweig in Röblingen, der denn auch so hieß und mittels Stellwerk Ar - Abzweig Röblingen - überwacht wurde. Das Stellwerksgebäude war 2009 noch als Ruine vorhanden. Am Stellwerk B 1 hat Rudi Rindelhardt auch noch die Röblinger 58 1616 erwischt.

Foto oben und links mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rudi Rindelhardt
     
  Das ist der Abzweig B1 am 05.02.83.  
 
 
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  text und fotos, falls nicht anders erwähnt   ©    hans-peter waack dresden     letzte bearbeitung 10.01.10   home