Eisenbahn   Deutschland   Strecken um Röblingen a See
Strecke Röblingen a See - Querfurt - Vitzenburg/U.
Seite 5 - Bahnhof Röblingen a See bis Posten 17b
 
   
   
 
 
  Seite 1 Vorwort Seite 12 Esperstedt Süd bis Obhausen  
  Seite 2 Im Bahnbetriebswerk Röblingen a See Seite 13  Obhausen bis Querfurt  
  Seite 3  Im Bahnhof Röblingen a See Seite 14  Im Bahnhof Querfurt  
  Seite 4 Im Güterbahnhof Röblingen a See Seite 14.1 Lokeinsatzstelle Querfurt  
  Seite 5 Bahnhof Röblingen a See bis Posten 17b Seite 14.2 Anschluss VEAB Querfurt  
  Seite 6 Röblingen/See Po 17b bis Abzw Stw B1 Seite 15  Querfurt - Vitzenburg/U.  
  Seite 7 Abzweig Stw B1 bis  Stedten Seite 15.1 Anschluss Kalkwerk Querfurt  
  Seite 7.1 Anschluss Brikettfabrik Stedten Seite 15.2  Anschluss Flugplatz Allstedt  
  Seite 8  Stedten bis Schraplau Seite 15.3 Anschluss Zuckerfabrik Vitzenburg  
  Seite 9 Anschluss Kalkwerk Schraplau Seite 16 Vitzenburg/U. bis Querfurt  
  Seite 10 Schraplau bis Esperstedt Seite 17 Querfurt bis Röblingen am See  
  Seite 11 Esperstedt bis Esperstedt Süd Seite 18 Merseburg bis Querfurt und zurück  
     
  Vom Bahnhof Röblingen a See bis zum Posten 17b  
       
 

52 8063 hat sich am 26.01.81 vorn an den Zug gesetzt, den 52 8175 soeben aus Querfurt gebracht hat.

 
     
   
     
 

112 536 am 25.12.90. Die Elektrifizierung Halle - Kassel läuft auf vollen Touren. Die zwei - und dreiachsigen Rekowagen sind jetzt auch auf der Nebenbahn abgeschafft.

 
     
 

112 309 kam vom Bw Leipzig West und wurde nach einer Hauptuntersuchung am 22.07.82 mit Aufrüstung zur 112 zum Bw Röblingen umbeheimatet. Es lässt sich nicht nachvollziehen, warum die erste Probefahrt beim Bw Röblingen erst am 16.08.82 stattfand. 111 991 wurde als Zuglok mitgegeben. 

 
     
 

 112 278 wartet am 20.01.83.am Bahnsteig 3 und heizt kräftig.

 
       
 

24.01.81. Alltägliches spielt sich ab. Der aus Querfurt eingefahrene Zug wird durch 52 8077 mit zwei weiteren Personenwagen verstärkt, die später bis nach Vitzenburg durchlaufen werden, während der Rest in Querfurt bleibt. Ich habe nur dieses Foto, wo dieses Zugzusammenbauen dokumentiert ist. Das ist nun alles andere als optimal, der Film ist beim Entwickeln leider hoffnungslos unterbelichtet aus der Dose gekommen. Es gab da seinerzeit eine Möglichkeit - die aber nur für ganz schwach unterbelichtete Negative gedacht war - die unterbelichteten Stellen zu verstärken. Kupferverstärker hieß das Zauberwort, der sollte es richten. Wie man sieht, hat er es gerichtet. Er hat es sogar hingerichtet, das Negativ. Man soll so etwas eben nicht ohne Erfahrung anfangen und wenn, dann nicht mit seltenen Negativen. Die Negative waren aber damals nicht selten, denn die Dampfer fuhren noch jeden Tag. Aus der gleichen Lösung kam auch die folgende Doppelausfahrt und eine beeindruckende Schiebeleistung mit 44 0304, die der 131 041 half, 2000 t westwärts zu befördern... Digital wäre das nicht passiert und nach 20 min konzentrierter Arbeit waren die Loks einigermaßen zu erkennen.

 
     
   
     
   
     
 

Von Januar bis März 1981 war letzte Gelegenheit, die Röblinger Dampfzüge zu fotografieren, denn es war natürlich längst beschlossen, dass im März 1981 Schluss ist mit der Dampfherrlichkeit. Am kalten Wochenende 24.01.81 war ich deshalb wieder mal am Bahnhof unterwegs und traf 52 8077 bei der Ausfahrt. Es sollte die letzte 52er in Röblingen werden, bei der man den Kesselstöpsel zieht. 

 
 

 

 
 

 

Ein ganz typischer Zug nach Vitzenburg/U. kam am 01.01.81 auf zwei Fotos. Es mussten irgendwann möglichst immer 2 Apparate sein. Einer für Schwarzweiß und einer für Farbe. Einer war dann jeweils die Plastikbox, in dem Fall kam das farblose Bild da heraus. Das

 
 

schnelle Wechseln zwischen den Fotoapparaten hat im Grunde mehr Stress gemacht, als es das wert war. 52 8077 wird ab Querfurt die ersten 3 Wagen mit nach Vitzenburg nehmen, der Rest bleibt in Querfurt.

 
     
 

Normalerweise fuhr man Rauchkammer voraus nach Querfurt, das hatte was mit der Steigung nach Obhausen zu tun. Am 29.05.80, der offensichtlich ein schöner Maitag gewesen ist, hat es jemand rückwärts - oder Tender voraus - besser gefunden und fährt so an der abgestellten 52 1438 vorbei.

 
     
 

Die Dampftraktion hat erst vor wenigen Tagen Platz gemacht. Nun bestimmen die 110er das Geschehen. 110 138, vor drei Monaten vom Bw Leipzig Süd gekommen, rangiert eine Stammeinheit an die Wagenwäsche, die in Röblingen aus einem Gerüst bestand, auf dem die Putzkolonne die Arbeit per Hand verrichtete.

 
     
 

110 006 vom Bw Halle G kam umlaufbedingt öfter mal nach Röblingen. Am 22.04.82 bespannte sie einen Personenzug nach Querfurt. Die Lok sah an diesem Tag RAW - frisch aus.

 
     
 

112 127 fährt am 04.11.91 aus. Der Verkehr auf der Hauptbahn wird noch mit 242 abgewickelt, wie man rechts im Hintergrund sehen kann.

 
     
 

Von dieser Seite hatte man nur am Morgen gutes Licht. Ich stand hier eher selten. 52 8034 hat am 15.08.80 einen Personenzug am Haken. Kann nach dem Sonnenstand nur der GmP 68625 gewesen sein, der Röblingen morgens kurz nach 10 verließ.

 
     
 

26.10.91. 110 046 schwenkt gleich in das Streckengleis nach Querfurt. Am 14.04.91 hat 112 486 den Schwenk schon gemacht. Das Foto hat mein seinerzeit 5 Jahre alter Sohn gemacht. Der Blickwinkel ist deshalb ein etwas anderer, zeigt

 
       
 

aber viel vom Flair der Reichsbahn in dieser Zeit, was ja nicht heißt, dass das alles schön aussah.

 

...kann mich gar nicht richtig erinnern, aber wenn der Papa sagt, dass das Foto von mir ist, wird das schon stimmen. Wie alt war ich ? Fünf ? Gucke an ...

     
 

Und wenn man ein paar Schritte zurück ging, konnte man von dem hinter dem Bahnübergang an der Schraplauer Strasse verschwindenden Zug mit 52 8077 auch noch diesen Nachschuss aufnehmen. Auf diesem Bild kann man 4 Wochen vor dem Dampfende in Röblingen auch DDR-Alltag pur mit Sirene, schlechter Strasse, uraltem Bauwagen und solchen Sachen entdecken. Die Stelle ist heute nicht wieder zu erkennen. Aufgenommen also ebenfalls am 24.01.81.

 
 
 
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  text und fotos, falls nicht anders erwähnt   ©    hans-peter waack dresden     letzte bearbeitung 10.01.10   home