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Strecke Röblingen - Querfurt - Vitzenburg
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Bahnhof Schraplau bis Esperstedt
 
   
   
 
 
  Seite 1  Vorwort Seite 8  Stedten bis Schraplau Seite 14.2 Anschluss VEAB Querfurt  
  Seite 2 Im Bahnbetriebswerk Röblingen am See Seite 9  Anschluss Kalkwerk Schraplau Seite 15  Querfurt bis Vitzenburg/Unstrut  
  Seite 3   Im Bahnhof Röblingen am See Seite 10  Schraplau bis Esperstedt Seite 15.1 Anschluss Kalkwerk Querfurt  
  Seite 4 Im Güterbahnhof Röblingen am See Seite 11 Esperstedt bis Esperstedt Süd Seite 15.2  Anschluss Flugplatz Allstedt  
  Seite 5  Bahnhof Röblingen/See bis Posten 17b Seite 12  Esperstedt Süd bis Obhausen Seite 15.3 Anschluss Zuckerfabrik Vitzenburg  
  Seite 6 Röblingen/See Po 17b bis Abzw Stw B1 Seite 13  Obhausen bis Querfurt Seite 16 Vitzenburg/Unstrut bis Querfurt  
  Seite 7 Abzweig Stw B1 bis  Stedten Seite 14  Im Bahnhof Querfurt Seite 17 Querfurt bis Röblingen am See  
  Seite 7.1  Anschluss Brikettfabrik Stedten Seite 14.1 Lokeinsatzstelle Querfurt Seite 18 Merseburg bis Querfurt und zurück  
     
  Bahnhof Schraplau bis Esperstedt  
     
   
       
 

Oben der heute noch zu sehende Schriftzug am Empfangsgebäude im Zustand 2008. Links der Bahnhof Schraplau in den 20er Jahren.

 
       
 

14.03.81. Das war wohl ein Wochenende. Viel Zeit zum Fotografieren der Dampfloks blieb nicht mehr. Irgendwann stellte ich fest, dass es höchste Zeit ist, die geplanten und wieder verschobenen Bilder zu machen. Hier am Bahnhof in Schraplau war ich bis dahin nicht zum Fotografieren. So bin ich trotz des äußerst miserablen Wetters losgezogen und habe mal den Bahnhof mit dem Kalkwerk aufgenommen. 52 8077 fuhr an diesem Tage. Ich hatte mir einen Telekonverter zur Verdoppelung der Brennweite, den damals die

 
       
 

Meyer-Optik in Görlitz herstellte, zugelegt und wollte es nicht wahr haben, dass diese Lichtfalle 2 Blenden schluckt. So ein Tag mit Regen, bedecktem Himmel und einer Eisenbahnstrecke, die unter einer dichten Kolonie von Trauerweiden entlang führt, bot sich regelrecht an, dieses Teil erstmals auszuprobieren. Die Brennweite mit meinem Helios 2/58 betrug nun 116 mm (!!) und da konnte man sich schon ein bisschen wie ein Pressefotograf fühlen und wie ein richtiges Rohr sah das auch aus, denn das Objektiv war nun 3 cm

 
     
 

länger. Was machte es schon, dass man beim Blick durch den Sucher fast nichts sah. Am 07.02.81 war ich auch unterwegs um die zu Ende gehende Dampftraktion auf dieser Strecke fotografisch festzuhalten. Hier kommt 52 8077 durch einen Kalksteindurchbruch in Schraplau und passiert den dortigen Posten 6. Doppel - S - Kurve, enge Bögen und eine Steigung forderten die Loks hier recht ordentlich. In der kleinen Postenbude gab es in der kalten Jahreszeit beim Schwatzen öfter mal einen Kaffee für den Fotografen.

 
     
 

Von dem obigen Foto sind ja einige im Umlauf bzw. in Sammlungen und da fand ich kürzlich in einem Forum diese wunderbare Zeichnung nach dem Foto von Bernd Kauschmann aus Elsterwerda. Ein wirklich tolles Bild ist das geworden.

berndkauschmann_528077_schraplau_070281_cbk_b1000.jpg (199578 Byte)  
     
 

Nur ein einziges Mal habe ich eine 118er hier gesehen, was nicht heißt, dass die nicht ab und zu hier vorbei gekommen sind. Für Diesel hatte ich anfangs kein Interesse. Im August 1982 war es 118 228 vom Bw Halle G, die sich durch die Kalksteinfelsen zwängt. Wie üblich, steht der Schrankenwärter draußen und beobachtet den Zug ... und den Fotografen.

 
       
 

Bei diesem Bild hatte ich den Fehlkauf wieder in der Tasche. Es ist der 20.03.81. Der vorletzte Tag des Dampfbetriebes beim Bw Röblingen a See. 52 8077 verlässt Schraplau und zwängt sich dabei durch eine Doppel - S -Kurve und bergan geht es auch noch. Die Steigung war aber nicht sehr lang und bis Esperstedt hatte sich der Kessel locker erholt. Für eine 52.80 war die Höchstlast nach Querfurt übrigens auf 500 t begrenzt.

 
     
 

Am 06.07.07 sieht diese Stelle nun so aus. Die Strecke ist noch da aber kaum noch zu sehen. Den Plan, im Sommer mal von Querfurt nach Röblingen auf der Trasse zu laufen, kann ich wohl aufgeben. Teile der alten Strecke sind so zugewachsen, dass das wohl nicht mehr möglich ist. Aber reizen würde mich das schon....

 
 
 
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  text und fotos, falls nicht anders erwähnt   ©    hans-peter waack dresden     letzte bearbeitung 11.01.10   home