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Von Göhren nach Putbus Zug aus Feuer und Eis
   
 
   
   
 
 
   
       
 

Zug aus Feuer und Eis 01.01.2003 - Neujahr. Mir ist ganz früh am Morgen nach fotografieren. Das Auto springt noch an, die Temperatur beträgt ungefähr 10 Grad Minus. Die frische Luft tut trotzdem gut. Auf nach Göhren. Gucken, was da fährt. Wie schon 20 Jahre vorher ist niemand zu sehen. 53 Mh steht am Wasser und wartet.

 
       
 

Bisschen mehr Sonne könnte schon sein im Bahnhof. So fällt die Ausfahrt aus Göhren farblich etwas kalt aus. Klanglich ist es aber alles andere als kalt.

 
       
 

Bis Sellin bin ich gekommen und sehe eine Möglichkeit, was im Gegenlicht zu machen. Das Warten ist aber sehr unangenehm wegen des Frostes. Zuviel Gegenlicht ist auch problematisch. Ich finde einen Baum, hinter den ich mich stellen kann. Probieren geht über studieren..., naja, geht doch ... Aber wie kommt diese merkwürdige km-Bezeichnung auf den Kilometerstein ?

 
       
 

Keine Zeit, weiter über den Kilometerstein nachzudenken, der Feuerzug legt sich in die Kurve am Bahnübergang und passiert dabei ein Schild, dessen Anzahl heutzutage in Deutschland wohl die Millionenhöhe erreicht hat. Was für ein Licht, da kann man auch mal einen Nachschuss wagen.

 
       
 

Ich habe mich beeilt, nach Garftitz zu kommen. Die Straße ist ziemlich glatt. Besonders das Stück zum Bahnhof mit seinem Kopfsteinpflaster ist mit Vorsicht zu befahren, Ich schaffe es gerade so. Der Zug hält nicht an, was mich aber nicht stört,

 
       
 

denn da gibt es eine schöne Dampffahne. Die nächste Fotostelle wäre üblicherweise der Bahnübergang bei Serams, aber da ist volles Gegenlicht und mit Autos muss man auch rechnen. So fahre ich über einen Feldweg, der am Bahnübergang links vom Gleis verläuft, in Richtung Nistelitz. Von der Wiese sieht es dort im Morgenlicht recht stimmungsvoll aus. Dann lasse ich den Zug aus Feuer und Eis ziehen, denn es dauert, bevor man vom Feld wieder auf die Straße kommt. Da ist er weg. Zufrieden fahre ich zum Frühstück ins Hotel.

 
       
 
 
   
 
 
  text und fotos, falls nicht anders erwähnt   ©    hans-peter waack dresden     letzte bearbeitung 05.11.10   home